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Das Altarbild in der St. Aloysius – Kirche

 

Das dreiteilige Altarbild, ein Trptychon, wurde im Jahr 1976 von dem Trierer Künstler Werner Persy für die Aloysius – Kirche geschaffen. Es stellt in der Mitte den thronenden Christus dar, zur linken Seite das Leben des Hl. Aloysius, zur rechten Seite die Aloysius-Gemeinde.

Unbestreitbarer Mittelpunkt ist die zentrale Tafel, einen thronenden Christus darstellend, der „Reis aus der Wurzel Davids“ ist. König David, der Verfasser vieler Psalmen, erscheint zweimal im Bild, rechts als der politische Führer seines Volkes, links jedoch vor der Bundeslade tanzend in gottesdienstlicher Funktion.

Das linke Bild stellt den Hl. Aloysius, den Namenspatron unserer Kirche, dar. Man sieht, in kleiner Gestalt, den jungen Edelmann zu Pferde, der als ältester Sohn des Grafen von Gonzaga-Mantua für eine diplomatische Laufbahn bestimmt war. Schwerpunkt dieser Bildtafel ist in der Mitte der junge Heilige vor dem Hintergrund der römischen Peterskuppel, wo er die Priesterweihe empfangen hat. Er war in den Orden der Gesellschaft Jesu eingetreten und während einer Pestepidemie in der Krankenpflege tätig. Er steckt sich an dieser furchtbaren Krankheit an und stirbt mit 23 Jahren.Das symbolisiert der Totenschädel im Vordergrund des Bildes.

Die rechte Bildtafel zeigt die Menschen der Aloysius – Gemeinde im Berliner Wedding. Sie gehen freudig, verzagt oder zweifelnd auf Christus zu, zu erkennen an den erhobenen Händen, die in Richtung Aloysius-Kirche weisen. Weiter ist die Müllerstraße zu sehen und im Hintergrund der Fernsehturm am Alexanderplatz.

Wer heute die Kirche betritt, wird sofort gefangengenommen von dem dreiteiligen Altarbild, das als Grundfarbe ein kräftig leuchtendes Rot aufweist und zur Betrachtung einlädt.

 

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